Liebe Gemeindemitglieder,

immer noch müssen wir mit den Einschränkungen durch die Corona-Krise leben. Wir versuchen alles, um Sie geistlich zu begleiten und im Kontakt mit Ihnen zu bleiben. Darum werden wir Sie auch weiterhin mit geistlichen Impulsen über den Newsletter versorgen. Und darum werden wir auch weiterhin für Sie erreichbar bleiben:
Das Kirchenbüro ist weiterhin donnerstags telefonisch (Tel. 05594-213) und per Mail in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr für Sie da.
Pastorin Gabriele Persch ist telefonisch (05507-915225; 0171-7546748) und per Mail für Sie da.

Bleiben Sie gesund. Wer möchte, kann diesen Impuls ausdrucken und auch an Nachbarn weitergeben.

Ich wünsche Ihnen und Euch für die kommende Woche einen kraftvollen und zuversichtlichen Blick in die sonnig-helle Weite.

Ihre/Eure Gabriele Persch

Und nun einige Gedanken zum 5. Sonntag in der Passionszeit :

Judika – Schaffe mir Recht, Gott!

So beginnt der 43. Psalm.

Gott, schaffe mir Recht
und führe meine Sache wider das unheilige Volk
und errette mich von den falschen und bösen Leuten!
      Denn du bist der Gott meiner Stärke:
      Warum hast du mich verstoßen?
Warum muss ich so traurig gehen,
wenn mein Feind mich bedrängt?
      Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten
      und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,
dass ich hineingehe zum Altar Gottes,
zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,
und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.
      Was betrübst du dich, meine Seele,
      und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,
dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

 Ein Mensch in Bedrängnis – er fühlt sich unsicher, ausgeliefert, alleingelassen.
Wem kann er trauen? Auf wen kann er sich verlassen?
Das Misstrauen ist groß – falsche und böse Leute erzählen ihm dies und das; wem kann er glauben?
Im Gebet wendet er sich an Gott.
Denn er erinnert sich: Gott ist stark – gegen alles, was sich mir in meinem Leben entgegenstellt.
Gott ist meine Freude und Wonne.
Sein Licht und seine Wahrheit ist größer und stärker als alles trügerische Reden der Menschen.
Seine Wahrheit ist die Antwort auf alle Lüge und alles Unrecht dieser Welt.
Sein Licht ist die Antwort auf alle Not und allen Trübsinn.
Das Dunkle wird hell. Das Unrecht wird sichtbar. Gott sieht die Not.

Da ist sich der Betende sicher.
So kennt er seinen Gott.
So hat er ihn schon erlebt.
Er weiß: Er kann seinem Gott vertrauen. All seine Hoffnung auf ihn setzen, dass alles wieder gut wird.
Ein inneres Zwiegespräch – das kann ein Gebet auch sein:
Meine Seele, du bist unruhig, du bist betrübt – warum?
Es wird Gründe geben, warum die Seelennot so groß ist, die Traurigkeit, die Einsamkeit.
All die schwierigen Gedanken, alle Sorgen, alle Angst und Furcht -
alles können wir Gott sagen, auch wenn uns dafür vielleicht manchmal die Worte fehlen.
Wir können, ja, wir müssen alles aussprechen, wenn die Not uns nicht in die Hand nehmen soll. Aussprechen heißt: der erste Schritt, sich davon zu befreien.
Den Kopf wieder frei machen für Anderes, Schönes, Hoffnungsvolles.
Den Blick wieder heben können, in die Weite, nach vorne, ins Helle.
Gott wird helfen – da ist sich der Psalmbeter sicher.
Gott ist stark.
Meine Freude und Wonne.
Sein Licht und seine Wahrheit – seine Gerechtigkeit, sein Recht
ist größer als alles, was wir erleben, denken, sagen können.
Darin können wir uns bergen, wie in einem Haus Schutz finden.
Darin können wir zur Ruhe kommen, uns finden bei Ihm und dankbar Kraft schöpfen für alles, was uns begegnen wird.

HERR, unser Gott, segne und behüte uns.
Lass DEIN Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Erhebe DEIN Angesicht auf uns und schenke uns Frieden.
Amen.

"Aber seid getrost" - Worte von Dr. Martin Heimbucher, Kirchenpräsident der ev.-ref. Kirche




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